Auch Wohnmobile müssen regelmäßig zur Hauptuntersuchung (HU). Weil sie schwerer und anders aufgebaut sind als ein Pkw, gibt es ein paar Besonderheiten – bei den Intervallen, beim Prüfumfang und bei den Kosten. Wir erklären, worauf es ankommt.
Wann muss das Wohnmobil zur HU?
Den nächsten Termin lesen Sie wie beim Auto an der Plakette am hinteren Kennzeichen ab.
- Wohnmobile bis 3,5 t: wie beim Pkw – erstmals nach 36 Monaten, danach alle 24 Monate.
- Wohnmobile über 3,5 t bis 7,5 t: erstmals nach 24 Monaten, danach alle 24 Monate.
- Schwerere Reisemobile über 7,5 t: jährliche HU.
Was wird beim Wohnmobil geprüft?
Geprüft werden Sicherheit, Umwelt und Funktion wie bei jedem Fahrzeug – also Bremsen, Fahrwerk, Beleuchtung, Reifen, Abgase und mehr. Beim Wohnmobil schauen wir zusätzlich auf aufbauspezifische Punkte wie Aufstelldach, Stützen und die Befestigung von Einbauten.
Gasanlage: Prüfung empfohlen
Die Dichtheitsprüfung der Gasanlage (G 607) ist seit 2022 nicht mehr verpflichtender Teil der HU – aus Sicherheitsgründen empfehlen wir sie aber dringend, gerade vor der Reisesaison.
Was kostet der Wohnmobil-TÜV?
Weil Wohnmobile sich in Größe und Aufbau stark unterscheiden, nennen wir Ihnen den Preis für die HU/AU gerne vorab auf Anfrage – verbindlich und ohne versteckte Kosten. Sprechen Sie uns einfach an.
Tipp: vor der Saison prüfen lassen
Stand das Wohnmobil über den Winter, lohnt sich ein Check vor der ersten großen Tour: Reifenalter, Bremsen und Beleuchtung sind typische Schwachstellen nach langer Standzeit. Kommen Sie gern vorbei – in Dortmund-Hombruch, ganz ohne Termin.
Geschrieben vom Team des Ingenieurbüros Hombruch — amtlich anerkannter Prüfingenieur in Dortmund-Hombruch. Stand: 2. Juni 2026.